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vifugo im Praxistest 2026: Warum mein 8. Tool-Wechsel fast schiefging (und was ich jetzt nutze)

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vifugo Erfahrungen 2026 – Dashboard-Ansicht des Funnel Builders für Solopreneure im E-Mail Marketing

Drei Abbuchungen, ein einziger Tag, ein Geschäftskonto — für drei verschiedene Marketing-Tools, von denen ich zwei kaum aktiv genutzt habe. Genau dieser Kontoauszug hat mich vor einiger Zeit dazu gebracht, mein komplettes E-Mail Marketing- und Funnel Builder-Setup als Solopreneur noch einmal in Frage zu stellen. vifugo war Kandidat Nummer acht in fünf Jahren Tool-Wechseln, und ich war reichlich skeptisch, ob dieser Versuch nicht genauso enden würde wie die sieben davor.

Transparenz-Check, bevor es weitergeht: In diesem Text stecken Affiliate-Links. Kaufst du über einen davon, bekomme ich eine Provision — für dich ändert sich am Preis nichts. Getestet habe ich alles selbst, an meinem eigenen Schreibtisch, mit meinen eigenen Kunden als Testfeld. Sales-Pages, die das Blaue vom Himmel versprechen, habe ich mittlerweile so satt, dass ich hier lieber die unbequemen Details mitliefere.

Ein Funnel ohne Informatik-Diplom

Mein erstes Ziel bei vifugo war simpel: einen Verkaufstrichter bauen, der meine Coaching-Interessenten nicht mit sperrigen Formularen verschreckt. Zeit, mich durch englische Dokumentation zu quälen, nur um ein Pop-up zu bauen oder ein SaaS-Tool an meine Website anzubinden, hatte ich schlicht nicht.

vifugo Benutzeroberfläche im Test: aufgeräumtes Funnel-Dashboard auf dem Laptop

Die Oberfläche wirkt aufgeräumt, fast schon minimalistisch, anders als etliche US-Tools, die gleichzeitig CRM, Grafikprogramm und am liebsten noch Kaffeemaschine sein wollen. Mein erster Funnel stand nach etwa zwei Stunden, ohne eine einzige Zeile Code. Ob es diesmal wirklich klappen würde, konnte ich da noch nicht sagen, aber der Start machte zumindest Lust auf mehr.

Was mich an früheren Tools regelmäßig genervt hat: Bezahlung pro Abonnent, egal wie viele Funktionen ich am Ende wirklich nutze. Bei vifugo zahlst du fürs Feature-Set (aktuell rund 67 Euro im Monat), was meinem Verständnis von fairer Preisgestaltung deutlich näherkommt, eher wie im Fitnessstudio, wo ich für die Geräte zahle und nicht dafür, wie oft ich die Hantel stemme. Mein Klient Ralf Brandes, der digitale Vorlagen über Etsy und seinen eigenen Shop verkauft, trifft seine Software-Entscheidungen fast nur nach diesem einen Kriterium — bei ihm war das Preismodell pro Feature statt pro Kontakt am Ende das einzige Argument, das gezogen hat. Mehr zu diesem Prinzip findest du auch in meinem Vergleich über E-Mail Marketing Tools ohne Abonnenten-Limit.

vifugo ist ein starker Funnel Builder, aber kein E-Mail-Marketing-Tool

Der Dämpfer kam, als ich an der Automatisierung meiner Mail-Sequenzen saß und verzweifelt nach einem Button „Newsletter an alle senden" suchte. Es stellte sich heraus: vifugo ist ein exzellenter Funnel-Builder und stark bei Conversion Rate-Optimierung — aber eben kein eigenständiges Versandtool für klassische Newsletter-Kampagnen mit eigenem Server.

Bevor ich überhaupt bei einem richtigen Automatisierungstool gelandet war, hatte ich Follow-up-Mails monatelang von Hand in einer Excel-Tabelle getrackt — wer wann welche Mail bekommen sollte, in einer Tabelle, die mit jedem neuen Interessenten unübersichtlicher wurde. Funktioniert hat das leidlich, bis die Liste zu groß wurde und ich Termine verpasste. Da vifugo ohnehin auf Zusammenarbeit mit Spezialisten ausgelegt ist und ich ein System brauchte, das im DACH-Raum rechtlich sauber ist — inklusive Double-Opt-in, ohne dass ich mir darüber selbst Gedanken machen muss —, kam ich an KlickTipp nicht vorbei.

Verknüpfung von vifugo und KlickTipp: Funnel-Tool trifft E-Mail-Marketing-Spezialist

Wie ich in meinem ehrlichen KlickTipp Test schon beschrieben habe: Die Kombination aus einem starken Funnel-Tool und einem spezialisierten Mailer ist oft stabiler als eine eierlegende Wollmilchsau, die von allem ein bisschen kann. Tag-basierte Segmentierung statt starrer Listen war für mich dabei ein Argument, das ich hier nur kurz anreiße — das Thema füllt locker einen eigenen Artikel. Für die Auslieferung meiner Lead-Magnete nutze ich ohnehin einen eigenen Automatisierungsschritt, der mit vifugo direkt nichts zu tun hat. Wer dagegen alles aus einer Hand will, sollte sich FunnelCockpit ansehen, dort ist der Mailer direkt eingebaut.

vifugo oder FunnelCockpit — welches Werkzeug passt zu dir?

Oft werde ich gefragt, warum ich nicht einfach bei FunnelCockpit alles unter einem Dach lasse — FunnelCockpit über Monate getestet habe ich dafür ausführlich, und es ist ein Monster von einem Tool, im positiven Sinne. Für jemanden, der nur seine Coachings verkaufen will, ohne sich in die Komplexität einer All-in-one-Lösung einzuarbeiten, kann das aber schnell zu viel werden. Bei jedem meiner acht Wechsel saß außerdem die Angst im Nacken, dass beim Umzug Kontakte oder Tags verloren gehen — bislang ist mir das zum Glück erspart geblieben, aber ich prüfe die Exportfunktion inzwischen vor jeder Entscheidung als Erstes.

FunnelCockpit kostet rund 97 Euro im Monat, vifugo liegt bei etwa 67 Euro. Rechnet man die rund 50 Euro für KlickTipp dazu, ist die Kombi zwar teurer in Summe, dafür bekommt man zwei spezialisierte Tools, die in ihrer jeweiligen Disziplin kaum zu schlagen sind. Es ist der Unterschied zwischen einem Multifunktions-Taschenmesser und einem Set aus Profi-Küchenmessern — beides schneidet, aber das Profi-Set macht beim Filetieren meiner Marketing-Prozesse spürbar weniger Stress.

In der vierten Woche lief die Automatisierung zum ersten Mal rund

Ab Woche vier liefen die ersten Funnel-Schritte automatisch durch, ohne dass ich nachjustieren musste: kein Support-Ticket, keine manuelle Nacharbeit, einfach nur ein Funnel, der tat, was er sollte. Automatisierungen von Grund auf einzurichten kostet trotzdem immer ein paar Abende mehr, als man vorher denkt — das war bei vifugo nicht anders. Genau in dieser Phase zeigte sich auch, wie sehr die neuen Landingpages meine Conversion-Raten nach oben zogen: um spürbare 18 Prozent, schlicht weil die Seiten schneller laden und auf dem Handy deutlich besser aussehen als meine alten Bastellösungen.

Conversion-Raten-Statistik nach dem Wechsel zu vifugo im Solopreneur-Alltag

Mein Bekannter Florian Hagedorn, der selbst einen Newsletter betreibt, schickt mir seitdem gelegentlich Screenshots aus seinem Posteingang als informellen Vergleich unserer Öffnungsraten. Nicht wissenschaftlich, aber ein netter Realitätscheck, der mir zeigt, dass mein Setup zumindest nicht schlechter dasteht als seins. Selbst wenn meine Katze über die Tastatur läuft, während eine Kampagne läuft, hat die Oberfläche mich bislang vor größerem Schaden bewahrt. Gelöscht wurde dabei noch nie etwas Wichtiges. Der Support ist deutschsprachig, reagiert schnell und schickt keine Textbausteine aus Übersee, die erkennbar durch einen Übersetzer gejagt wurden. Und vifugo versucht gar nicht erst, alles zu können; Funnels und automatisierte Webinare mit direkt gekoppelten E-Mail-Erinnerungen, statt live vor Publikum zu sprechen, das beherrscht das Tool dafür richtig gut.

Nervig bleibt trotzdem, dass man ein separates Tool wie KlickTipp für den Versand einplanen muss, auch budgetseitig. Wer eine Komplettlösung will, sollte sich FunnelCockpit genauer ansehen. Wer dagegen Kontrolle über seine eigenen Daten will, fährt mit der Kombi am Ende entspannter — auch wenn der visuelle Editor zum Zusammenklicken der Automationen bei vifugo klar für Funnels gebaut ist und nicht für Newsletter-Sequenzen. Wer sich für automatisierte Webinare interessiert, findet mehr dazu in meiner Bilanz nach 12 Monaten Webinaren.

Preis und Leistung im direkten Vergleich

Der Markt ist voll von Blendern. Viele Tools werben mit großzügigen Free Plans, die dich dann ab einer bestimmten Abonnentenzahl ordentlich zur Kasse bitten. vifugo ist da ehrlicher: Du weißt von Anfang an, was du zahlst. Planungssicherheit ist mir inzwischen wichtiger als ein Euro, der im Monat gespart, aber später mit Nerven bezahlt wird.

Für alle, die gerade erst starten und ihre ersten Funnels bauen wollen, ohne sich nebenbei zum Webdesigner auszubilden, ist vifugo ein echtes Brett — es nimmt viel von der Angst vor der Technik. Die Anbindung an ein E-Mail-Tool ist dabei kein Hexenwerk, sondern eher ein Copy-Paste-Job von wenigen Minuten.

Die eigentliche Lektion aus acht Tool-Wechseln ist am Ende simpler, als ich dachte: nicht das eine perfekte Alles-Tool suchen, sondern vorher genau festlegen, welche einzelne Aufgabe ein Tool wirklich lösen muss, bevor man sich für ein Abo entscheidet. vifugo löst meine Funnel-Aufgabe verlässlich, den Rest übernimmt bei mir bewusst ein anderes Werkzeug. Wenn du dein eigenes Marketing gerade auf ein solideres Fundament stellen willst, lohnt sich ein genauer Blick auf vifugo.

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