ToolScout Mail

Newsletter Tool für Online-Kurse: Einfache E-Mail Systeme für Kursanbieter

Newsletter Tool für Online-Kurse: Einfache E-Mail Systeme für Kursanbieter

Es ist spät an einem Dienstagabend in meinem Hamburger Arbeitszimmer, die Alsterbrise drückt gegen das Fenster und meine Katze hat gerade beschlossen, dass mein Keyboard der ideale Schlafplatz ist. Ich starre auf den Monitor und versuche, eine E-Mail-Automation zu retten, die mal wieder im Datennirvana verschwunden ist, weil die englische Dokumentation des Tools und die deutsche Realität meines Kurs-Launchs nicht zusammenpassen.

Vorab ein kurzes Wort zur Transparenz: Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links kaufst, erhalte ich eine Provision – für dich entstehen keine Mehrkosten. Ich empfehle hier nur Tools wie FunnelCockpit oder KlickTipp, die ich in den letzten Jahren selbst durch die Mangel gedreht habe. Volle Ehrlichkeit ist bei mir Standard.

In den letzten fünf Jahren habe ich stolze 7 verschiedene Newsletter-Tools verschlissen. Warum? Weil die meisten Sales-Pages das Blaue vom Himmel versprechen, aber am Ende an banalen Dingen scheitern. Entweder ist das Interface so kompliziert, dass man Informatik studiert haben muss, oder die Preisgestaltung bestraft einen dafür, dass die Liste wächst. Als Solopreneur mit einem Online-Kurs will ich Content erstellen, nicht zum API-Techniker werden.

Der Friedhof der Newsletter-Tools: Warum wir Kursanbieter oft falsch wählen

Mein größter Frustfaktor in den letzten Jahren war das Preismodell „pro Abonnent“. Es ist doch paradox: Ich arbeite hart daran, meine Liste aufzubauen, und zur Belohnung schraubt der Software-Anbieter die monatlichen Kosten in die Höhe, egal ob diese Abonnenten kaufen oder nicht. Besonders im Weihnachtsgeschäft Mitte Dezember, als ich eine große Reaktivierungskampagne fuhr, wurde mir das wieder schmerzhaft bewusst.

Für uns Kursanbieter ist E-Mail-Marketing das Rückgrat. Wir brauchen kein aufgeblasenes CRM-System für Großkonzerne, sondern ein System, das versteht, dass ein Kunde, der Modul 1 abgeschlossen hat, eine andere Mail braucht als jemand, der gerade erst das Freebie geladen hat. Das Problem bei vielen US-Tools ist zudem die Sprachbarriere. Wenn die deutsche Übersetzung der Benutzeroberfläche so klingt, als hätte sie ein betrunkener Roboter erstellt, hört der Spaß auf.

Nahaufnahme einer deutschen Newsletter-Software Oberfläche auf einem Laptop im Homeoffice.

FunnelCockpit: Das Ende des Tool-Stückwerks?

Anfang März, pünktlich zum Launch meines neuen Kursmoduls, habe ich mich intensiver mit FunnelCockpit beschäftigt. Was mich hier wirklich abgeholt hat, ist der All-in-One-Ansatz. Das Tool bietet im Kern 4 entscheidende Module: Landing Pages, E-Mail-Marketing, Webinare und Mitgliederbereiche.

Bisher sah mein Workflow so aus: Landingpage bei Anbieter A, E-Mail bei Anbieter B, Kurs-Hosting bei Anbieter C. Und dazwischen? Ein wackeliges Konstrukt aus Zapier-Verbindungen, die genau dann den Geist aufgeben, wenn man im Urlaub ist. FunnelCockpit räumt mit diesem Stückwerk auf. Alles ist aus einem Guss. Wenn jemand auf deiner Landingpage das Formular ausfüllt, landet er ohne Umwege in der richtigen Automation.

Aber – und das ist ein wichtiges „Aber“ aus meiner Erfahrung: All-in-One-Plattformen wie FunnelCockpit bieten zwar eine nahtlose Integration, verursachen jedoch langfristig höhere monatliche Fixkosten als die Kombination aus spezialisierten E-Mail-Tools und kostengünstigen Kurs-Plugins. Man bezahlt hier ganz klar für die Bequemlichkeit und die Zeitersparnis. Wer keine Lust auf technisches Gefrickel hat, für den ist das Gold wert. Wer jeden Cent umdrehen muss und gerne selbst an WordPress-Plugins bastelt, schluckt bei den monatlichen Preisen erst mal kurz.

Rechtssicherheit im DACH-Raum: Kein Bock auf Abmahnungen

Ein Thema, das mich nachts ruhiger schlafen lässt, ist die DSGVO. Vor etwa drei Wochen habe ich meine Abonnentenliste aufgeräumt und dabei wieder gemerkt, wie wichtig Transparenz ist. In Deutschland kommen wir am Double-Opt-In Verfahren mit seinen 2 klaren Bestätigungsschritten nicht vorbei. Das muss einfach „out of the box“ funktionieren.

Wenn ich sehe, wie manche US-Tools mit dem DSGVO Artikel 13 umgehen (Informationspflichten bei der Datenerhebung), kriege ich graue Haare. Tools wie KlickTipp oder FunnelCockpit sind hier im Vorteil, weil sie für den deutschen Markt gebaut wurden. Die Server stehen in der EU, die Verträge zur Auftragsverarbeitung (AVV) sind mit zwei Klicks erledigt. Keine Notwendigkeit, sich durch englische Rechtsbegriffe zu quälen, die man selbst kaum versteht.

Hier ein kurzer Vergleich der Systeme, die für Kursanbieter im DACH-Raum aktuell am sinnvollsten sind:

Checkliste für rechtssichere Newsletter-Tools mit Fokus auf DSGVO und Support.

KlickTipp vs. FunnelCockpit: Spezialist gegen Generalist

Wenn du bereits eine Website hast, mit der du glücklich bist, ist KlickTipp oft die bessere Wahl. Der große Vorteil ist das Tag-basierte System. Statt starrer Listen, in denen Kontakte doppelt und dreifach vorkommen, arbeitet KlickTipp mit Tags. Das schafft Ordnung. Du weißt genau: Kunde X hat das Webinar gesehen, aber den Kurs noch nicht gekauft.

FunnelCockpit hingegen ist die Lösung für alle, die „tabula rasa“ machen wollen. Du bekommst dort nicht nur E-Mail-Marketing, sondern den kompletten Verkaufs-Funnel inklusive Mitgliederbereich. Wer vifugo vs FunnelCockpit vergleicht, merkt schnell, dass FunnelCockpit das breitere Spektrum abdeckt, während vifugo sich auf die Webinar-Conversion spezialisiert hat.

Meine Erfahrung: Worauf es wirklich ankommt

Nach all den Jahren im Hamburger Homeoffice (und unzähligen Kaffee-Tassen) habe ich gelernt: Das beste Tool ist das, das du auch wirklich benutzt. Es bringt nichts, das komplexeste System zu kaufen, wenn du vor jedem Login Schweißperlen auf der Stirn hast. Für meine Online-Kurse ist die Automatisierung entscheidend. Wenn ein Teilnehmer eine Lektion abschließt, muss die nächste E-Mail automatisch rausgehen – ohne dass ich manuell eingreifen muss.

Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn du dein Newsletter Tool wechseln willst, plane das nicht mitten in einem Launch. Ich habe diesen Fehler einmal gemacht und es hat mich fast meinen Verstand gekostet, als die Automationen nicht sauber übernommen wurden.

Solopreneur bei der Arbeit am Launch-Plan für einen Online-Kurs im Heimbüro.

Fazit: Welches System für wen?

Die Suche nach dem perfekten Newsletter-Tool für Online-Kurse endet meist bei der Frage: Wie viel Technik-Chaos hältst du aus?

Egal wofür du dich entscheidest: Achte darauf, dass das System mit dir wachsen kann. Nichts ist nerviger, als nach einem Jahr wieder alles umziehen zu müssen, nur weil ein Feature fehlt, das am Anfang unwichtig schien. Ich bleibe jetzt erst mal bei meiner aktuellen Lösung – zumindest solange die Katze nicht wieder die entscheidenden Tasten drückt.

Wenn du jetzt direkt starten willst und ein System suchst, das dich nicht im Stich lässt, kann ich dir FunnelCockpit für den kompletten Aufbau ans Herz legen. Es nimmt dir die Last der technischen Integration fast vollständig ab.

Verwandte Artikel