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KlickTipp Zustellrate verbessern: So landen E-Mails im Postfach statt im Spam

KlickTipp Zustellrate verbessern: So landen E-Mails im Postfach statt im Spam — Übersicht der Zustellbarkeits-Statistiken im Dashboard

Wie viele deiner Newsletter kommen eigentlich im Postfach an, und wie viele verschwinden lautlos im Spam-Ordner, ohne dass du je davon erfährst?

Bei mir lag die ehrliche Antwort lange zwischen peinlich und besorgniserregend. Als Solopreneur lebt und stirbt jede Kampagne mit der Zustellrate, und Marketing-Automation im DACH-Raum bringt herzlich wenig, wenn die Mails gar nicht erst im Postfach landen.

Kurzer Break für Transparenz, bevor es weitergeht: Auf dieser Seite stecken Affiliate-Links. Kaufst du über so einen Link etwas, bekomme ich eine Provision — dich kostet das keinen Cent extra. Ich schreibe hier nur über Tools, die tatsächlich durch mein eigenes Postfach-Chaos gelaufen sind.

Warum meine Zustellrate am Anfang im Keller war

KlickTipp war nicht mein erster Versuch, das gebe ich zu. Davor hatte ich den kostenlosen Mailchimp-Plan bis an die Kante ausgereizt — so lange, bis beim nächsten Versand plötzlich ein roter Balken aufploppte und mir mitteilte, dass ich über dem Abonnenten-Limit lag. Kein Warnschuss vorher, keine Kulanz, einfach: Versand blockiert, bis ich zahle oder Kontakte lösche.

Dass der Support auf Deutsch antwortet und nicht erst durch eine holprige automatische Übersetzung muss, war mir am Anfang wichtiger, als ich zugeben wollte. Bei technischen Problemen um elf Uhr abends will ich keine Sprachbarriere zusätzlich zum eigentlichen Problem.

Ein Tool, das nach Abonnentenzahl abrechnet statt nach Funktionsumfang, kommt mir vor wie ein Fitnessstudio, das die Mitgliedschaft teurer macht, je öfter man hingeht. Die Anreize zeigen in die komplett falsche Richtung. Genau deshalb war die Umstellung auf ein Tool mit anderem Preismodell für mich keine Nebensache, sondern der eigentliche Grund für den Wechsel.

KlickTipp-Optimierung für bessere E-Mail-Zustellbarkeit: Einstellungen zur Absender-Authentifizierung auf dem Bildschirm

Domain-Verifizierung: der lästige Teil, der sich auszahlt

Die Domain-Verifizierung stand als Nächstes an — SPF-Eintrag setzen, DKIM-Signatur aktivieren, DMARC-Richtlinie einrichten. Klingt nach Buchstabensuppe, ist im Kern aber Fleißarbeit beim Domain-Hoster, keine Raketenwissenschaft, auch wenn man sich als Nicht-Informatiker phasenweise anders fühlt.

Mein Büro in Eimsbüttel ist offiziell das Gästezimmer, auch wenn das Klappbett seit Ewigkeiten zusammengefaltet neben dem Schrank steht und niemand mehr fragt, wann es zuletzt ausgeklappt war. Zwei Monitore nebeneinander: links das gerade offene Tool, rechts die Doku-Seite, die ich ohnehin nie ganz zu Ende lese. Über dem linken Bildschirm klebt eine Reihe Post-its mit Notizen zu Tools, die ich längst wieder gekündigt habe. Deckenlicht gibt es keins, nur die IKEA-Schreibtischlampe und der Monitorschein bleiben abends übrig.

Der Moment, in dem der erste Baustein eines Test-Workflows von Grau auf Grün springt, hat trotzdem fast etwas von einem kleinen Sieg, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß, ob der Rest der Kette überhaupt hält.

Genau in diesem Bereich hilft mir das Tag-System von KlickTipp, das ich in meinem Artikel über KlickTipp Contact Cloud Erfahrungen schon mal auseinandergenommen habe. Diese tag-basierte Segmentierung sortiert Kontakte nach Verhalten statt in starre Listen, was gerade bei der Zustellbarkeit einen spürbaren Unterschied macht. Der DSGVO-konforme Double-Opt-in ist dabei von Haus aus sauber eingebaut, was mir am Anfang einige Nachfragen von Kunden erspart hat.

Wenn du KlickTipp selbst testen willst, nimm dir für das technische Setup lieber zwei ruhige Stunden als zwanzig gehetzte Minuten zwischen zwei Kundenterminen.

Inaktive Kontakte lösche ich nicht sofort

Viele Marketing-Ratgeber predigen: Lösch alle, die drei Monate nicht geöffnet haben, halt deine Liste sauber. Bei mir hat sich das Gegenteil bewährt. Ich tagge inaktive Kontakte um und schreibe sie seltener an, statt sie rauszuwerfen — ein zu kleines, dafür superaktives Grüppchen wirkt auf die großen Provider komischerweise auch nicht überzeugender.

Wer lieber eine All-in-One-Suite statt einzelner Spezialwerkzeuge will, landet bei dieser Überlegung fast zwangsläufig bei einem Vergleich wie All-in-One gegen Einzeltools. Für alle, die noch ganz am Anfang stehen und lieber ein Tool für alles suchen, ist FunnelCockpit einen Blick wert — für das reine E-Mail-Handwerk bleibt bei mir aber KlickTipp vorn.

Meine Kundin Stefanie Görner kennt das Thema Datenverlust bei einem Tool-Wechsel aus erster Hand, und bis heute baut sie ihre Automationen lieber einen Zacken komplexer, als eigentlich nötig wäre — Redundanz als Prinzip, quasi.

Automationen nach so einem technischen Fundament komplett neu aufzusetzen, ist noch mal ein eigenes Kapitel, das ich hier nicht nebenbei abhandeln will. Falls dich das interessiert, schau in meinen Text über Newsletter Tools für Personal Brands — da geht es genau darum.

Der visuelle Automation-Editor bei KlickTipp wirkt stellenweise in die Jahre gekommen, das gebe ich unumwunden zu. Nachvollziehbar ist die Kampagnenlogik trotzdem, und das zählt für mich am Ende mehr als ein poliertes Interface.

Solopreneur-Alltag im Homeoffice: schlafende Katze neben dem Laptop während der Arbeit an der E-Mail-Zustellrate

Was sich ab Woche 6 verändert hat

Ab der sechsten Woche nach der Umstellung zeigten die Zahlen bei GMX und T-Online einen Unterschied, den ich vorher kaum für möglich gehalten hätte. Eine Mail an eine T-Online-Adresse war für mich früher wie ein Brief an den Weihnachtsmann. Sie kam vielleicht an, eine Reaktion bekam man trotzdem selten.

Als ich Maike Teuber, einer alten Freundin und selbst Solopreneurin mit eigenen Online-Yoga-Kursen, davon erzählte, meinte sie nur trocken, meine Domain hätte wohl endlich ihre Ausatmung gefunden. Technik-Probleme über Yoga-Metaphern erklärt zu bekommen, ist gewöhnungsbedürftig, trifft aber öfter den Kern, als mir lieb ist.

Die Katze läuft nach wie vor gern über die Tastatur, während ich das Dashboard offen habe, aber ich erschrecke inzwischen seltener. Das System verzeiht kleine Zufallstastendrücke besser, als ich das früher verziehen hätte.

Lohnt sich der Aufwand?

Ja, aber nur, wenn du bereit bist, die Technik einmal richtig zu verstehen, statt sie dir von einer Agentur wegkaufen zu lassen. Genau das ist die eine Lektion, die bei mir hängengeblieben ist: Zustellbarkeit ist kein Tool-Feature, das man dazubucht, sondern ein Fundament, das man selbst legt. Danach läuft es im Hintergrund weiter, ohne dass man es jeden Tag neu anfassen muss.

Für Webinare, die fest mit einer E-Mail-Strecke verzahnt sind, gilt eine vergleichbare Logik: Ob so ein Webinar live läuft oder komplett automatisiert im Hintergrund abgespielt wird, entscheidet mit, wie eng die Follow-up-Mails getaktet werden müssen.

Probier KlickTipp am besten selbst aus und plane die zwei Stunden für das Setup fest ein — dein zukünftiges Ich, und wahrscheinlich auch deine Katze, werden es dir danken.

Und für die reine Auslieferung von Lead-Magneten braucht es oft gar kein komplettes E-Mail-Tool, sondern nur eine zuverlässige Automation im Hintergrund. Wer bei der Lead-Gewinnung zusätzliche Automatisierung sucht, findet bei vifugo ein paar brauchbare Bausteine, um den Trichter von Anfang an sauber zu füllen.

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