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KlickTipp vs. vifugo Vergleich: Die beste E-Mail Automation für Coaches

KlickTipp vs. vifugo Vergleich: Titelbild zum E-Mail-Marketing-Vergleich für Coaching-Business-Automatisierung im DACH-Raum

Wie viele E-Mail-Tools muss man ausprobieren, bevor man endlich eines findet, das zum eigenen Coaching-Business passt und im Alltag wirklich hält, was die Verkaufsseite verspricht? Ich stelle mir diese Frage noch immer, obwohl ich seit 2019, also seit sieben Jahren, hauptberuflich als Coach aus einem Hamburger Gästezimmer heraus arbeite. Für diesen E-Mail-Marketing-Vergleich nehme ich zwei Tools auseinander, mit denen ich inzwischen beide ausführlich gearbeitet habe: KlickTipp und vifugo. Meine vifugo-Erfahrungen reichen über mehrere Monate zurück, und ich kann inzwischen ziemlich genau sagen, wo beide Systeme glänzen — und wo sie mich fast zur Verzweiflung gebracht haben.

Bevor es weitergeht: Diese Seite finanziert sich über Affiliate-Links. Klickst du auf einen davon und kaufst am Ende ein Tool, bekomme ich eine Provision — für dich ändert sich am Preis nichts. Ich schreibe hier ausschließlich über Systeme, die in meinem Ein-Personen-Betrieb wirklich im Einsatz waren oder sind, nicht über Dinge, die ich nur aus einer Pressemitteilung kenne.

Wer gewinnt beim Duell KlickTipp gegen vifugo?

KlickTipp hat im deutschsprachigen Raum fast Kultstatus. Als ich anfing, hieß es in jeder Facebook-Gruppe für Coaches: Wer es ernst meint, kommt an KlickTipp nicht vorbei. Das stimmt in vielerlei Hinsicht. Das System arbeitet mit Tags statt mit starren Listen, was für die tag-basierte Segmentierung, wie sie heute Standard ist, damals ziemlich neu war (wie man solche Tags im Detail sinnvoll aufbaut, ist ein eigenes Thema, das eine ganze Anleitung für sich verdient). Für mich als Solopreneur fühlte sich das Ganze trotzdem oft an wie eine Küchenmaschine mit fünfzehn Aufsätzen, wenn man eigentlich nur zwei Eier verquirlen wollte. Technisch beeindruckend, aber die Einarbeitung frisst Zeit, die ich lieber in Klientinnen und Klienten gesteckt hätte.

Dann kam vifugo ins Spiel. Ein Tool, das sich fast stur auf den Verkaufstrichter konzentriert, statt auf hundert Newsletter-Segmente. In der Coaching-Blase braucht man selten unzählige Zielgruppen-Varianten, meistens reicht ein Prozess, der Interessierte zuverlässig zu zahlenden Kundinnen und Kunden macht. Der Kernunterschied: KlickTipp ist eine komplette E-Mail-Marketing-Maschine, während vifugo sich eher als Conversion-Motor versteht, der oft ein separates Mail-Tool im Hintergrund braucht, diesen Job aber angenehm einfach macht.

KlickTipp vs vifugo Vergleich: Nahaufnahme einer verzweigten E-Mail-Automatisierung mit Tag-Bedingungen am Bildschirm

KlickTipp deckt jede Automatisierung im DACH-Raum ab — aber die Einarbeitung kostet Zeit

Was man KlickTipp lassen muss: Es ist bei der Rechtssicherheit kompromisslos. In Deutschland ist der Double-Opt-In-Prozess Pflicht, und ohne ihn tanzt man ziemlich schnell auf dünnem Eis (die genauen Anforderungen dazu bespreche ich an anderer Stelle ausführlicher). KlickTipp hat dieses Verfahren so tief eingebaut, dass ich mir darüber praktisch keine Gedanken mehr mache. Die Server stehen in Deutschland, der Support antwortet auf Deutsch und versteht sofort, wovon ich rede, wenn ich von Coaching-Funnels statt von generischen E-Commerce-Kampagnen spreche. Für ein Tool, das seit elf Jahren am Markt ist, kein Zufall.

Nach den ersten Testwochen wurde mir klar, wie tief man hier in die Automatisierung einsteigen kann. Klickt Kunde A auf Link B, bekommt er Tag C und landet in Kampagne D. Fantastisch, wenn man Zeit hat, diese Logik selbst zu bauen. Einen fertigen visuellen Automation-Editor zum Ziehen und Klicken, wie ihn manche jüngere Tools mitbringen, gibt es bei KlickTipp kaum — das Bedienkonzept wirkt streckenweise wie Software aus den frühen 2010er-Jahren. Es funktioniert alles zuverlässig, nur der Spaß beim Bauen bleibt auf der Strecke. Wer trotzdem volle Kontrolle über jedes Detail will, kommt an KlickTipp kaum vorbei.

vifugo bringt Coaches ohne Technik-Ader schneller ans Ziel

An einem gewöhnlichen Vormittag im März entschied ich mich, vifugo eine echte Chance zu geben, weil ich meine Kurse einfach schneller an die Frau und den Mann bringen wollte. Während ich bei KlickTipp noch über die optimale Tag-Struktur nachgrübelte, stand in vifugo die erste Kampagne schon. Das Tool ist darauf getrimmt, Hürden abzubauen — fast so, als hätte jemand die komplizierten Teile des E-Mail-Marketings rausoperiert und nur das behalten, was am Ende wirklich verkauft.

Ein Punkt, den viele übersehen: vifugo ist kein klassisches Newsletter-Tool wie Mailchimp, sondern eine Plattform, die deinen Verkaufs-Funnel steuert — wer wann was bekommt, um am Ende zu kaufen. Für den reinen Mail-Versand brauchst du oft trotzdem noch ein zweites System im Hintergrund. Ob live abgehaltene Webinare oder automatisierte Aufzeichnungen besser in so einen Funnel passen, ist übrigens eine eigene Debatte, die ich an anderer Stelle führe, genau wie die Frage, wie man Webinar und Mail-Tool technisch sauber miteinander verknüpft. Ein All-in-one-Tool wie FunnelCockpit zu wählen, fühlt sich für mich ein bisschen an wie Wohnungssuche in Hamburg: Du kannst die möblierte Einheit nehmen, in die du sofort einziehen kannst, oder dir Stück für Stück selbst zusammenstellen, was du wirklich brauchst — mit mehr Freiheit, aber auch mehr Aufwand beim Verkabeln der Einzelteile. Wenn du wissen willst, wie sich das im Detail schlägt, schau dir meinen Artikel vifugo vs FunnelCockpit an.

vifugo Erfahrungen: übersichtliche Benutzeroberfläche eines Verkaufs-Funnels auf einem Tablet für die Coaching-Business-Automatisierung

Vom Tag-Dschungel zum linearen Funnel: Der große Tradeoff

Die wichtigste Erkenntnis der letzten Monate lässt sich so zusammenfassen: KlickTipp verlangt einen höheren technischen Einarbeitungsaufwand für komplexe Automatisierungen, vifugo dagegen liefert durch die engere Anbindung an Kursplattformen eine deutlich schnellere Umsetzung von Verkaufs-Funnels. Es ist die Wahl zwischen einem Werkzeugkasten, in dem man wirklich alles selbst bauen kann, und einem Fertighaus, das in ein paar Tagen steht statt in ein paar Wochen.

Bevor ich zu vifugo wechselte, hatte ich einmal eine Agentur dafür bezahlt, meine erste Automation aufzusetzen. Das Ergebnis sah auf dem Papier beeindruckend aus, bis sich herausstellte, dass es mit meinem eigenen Kurssystem überhaupt nicht kompatibel war und ich am Ende doch alles neu verdrahten musste. Der Sprung zwischen zwei offenen Tool-Dashboards, Tab für Tab, bei heruntergelassenen Jalousien und nur dem Licht der Monitore im Zimmer, wurde für ein paar Wochen fast zur Routine, während ich beide Systeme parallel am Laufen hielt.

Acht Wochen nach dem kompletten Umstieg auf vifugo saß ich mitten in der Mittagspause, warf einen Blick aufs Handy und sah zwei neue Anmeldungen, ohne dass ich auch nur eine E-Mail von Hand verschickt hatte.

Diese Angst, irgendwo einen Filter falsch gesetzt und dadurch hunderte Leads verloren zu haben, wie ich sie bei KlickTipp früher oft hatte, ist bei vifugo fast komplett verschwunden, weil der Prozess linearer aufgebaut ist.

Was besser zu deinem Business passt: Kontrolle oder Tempo?

Nichts nervt mich mehr als Tools, die einfach teurer werden, sobald meine Liste größer wird, ohne dass ich dafür eine einzige neue Funktion bekomme. Ob ein Anbieter nach Abonnentenzahl oder nach Funktionsumfang abrechnet, ist übrigens ein eigenes Thema, das ich woanders im Detail auseinandernehme. Für diese beiden heißt das konkret: KlickTipp orientiert sich an Funktionspaketen statt an reiner Listengröße, der Einstieg ist im Vergleich zu internationalen Tools trotzdem spürbar teurer. vifugo punktet mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis für das, was es tut — Conversion optimieren, nicht mehr und nicht weniger.

Wenn du gerade erst startest und lieber alles aus einer Hand hättest — Landingpages, Mail-Versand, Mitgliederbereich —, dann ist auch FunnelCockpit einen Blick wert, gerade weil monatliche Abrechnung ohne Jahresvertrag möglich ist. Es erspart dir das Jonglieren mit fünf verschiedenen Einzeltools, was gerade am Anfang die Nerven schont. Wie du am Ende deine Lead-Magnete zuverlässig an neue Abonnentinnen und Abonnenten ausliefern lässt, ist wieder eine andere Geschichte für sich. Wer aber schon eine Website hat und „nur" den Verkauf automatisieren will, bleibt meiner Erfahrung nach besser bei vifugo.

Coaching-Business-Tools im DACH-Raum: erfolgreiche Auswahl der passenden E-Mail-Automation im Arbeitsalltag

Meine Empfehlung nach acht Wochen im Alltagstest

Fazit nach acht Wochen im täglichen Einsatz und dem Verschleiß von etlichen Tools davor: Es gibt kein „bestes" Tool, nur das beste für deine aktuelle Phase. Bist du technikaffin, willst jede Kundeninteraktion mit Tags nachverfolgen und liebst ein mächtiges Backend, dann geh zu KlickTipp. Es bleibt der Fels in der Brandung des deutschen E-Mail-Marketings — wie man die Automatisierung dort Schritt für Schritt einrichtet, ohne vorher Informatik studiert zu haben, habe ich in einer separaten Anleitung ausgebreitet.

Bist du dagegen wie ich — jemand, der will, dass die Technik einfach funktioniert, damit mehr Zeit fürs eigentliche Coaching bleibt —, dann ist vifugo mein klarer Favorit. Meine Nachbarin Britta, die von oben gelegentlich mit skeptischen Reddit-Threads über Marketing-Tools ankommt, um meine Begeisterung wieder etwas zu erden, konnte bei vifugo bisher auch nichts finden, worüber sie sich lustig machen wollte — und das will bei ihr etwas heißen. Eine Klientin aus einem Solopreneur-Forum, Ilka, kam übrigens genau wegen eines missglückten Tool-Wechsels zu mir: Sie hatte durch einen fehlerhaften Import die halbe Liste verloren und wollte sichergehen, dass ihr das nie wieder passiert (was beim Wechsel zwischen Tools alles schiefgehen kann, ist nochmal ein eigenes Kapitel). Inzwischen empfiehlt sie mich in ihrem Netzwerk aus Sprachlehrerinnen und Sprachlehrern öfter weiter, als mir manchmal recht ist. Wichtig ist mir am Schluss nur eines: dass die Mails rausgehen und deine Kundschaft erreichen, egal wie kompliziert das System im Hintergrund arbeitet.

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